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Last update 15.09.2010 © Frank Bauer 2010 |
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Das darf doch nicht wahr sein! Unser Abreisetag bricht an. Und kein Weg führt daran vorbei. Nach einem Vormittag in Christchurch werden wir gegen 17.00 Uhr heute Nachmittag wieder gen Heimat fliegen. Am Morgen ist im Stonehurst genug Zeit, um sich für eine lange Reise vorzubereiten. Wir checken gegen 9.00 Uhr aus. Die Wagen bleiben mit unserem Gepäck bis zum Mittag auf dem Gelände der Unterkunft. Zu Fuss geht es dann nochmal in die Stadt. Wir steuern zunächst und zusammen ein Café in der Innenstadt an, denn wir haben ja noch nicht gefrühstückt. Die ersten 2 Empfehlungen aus unseren Reiseführern für ein Frühstück in Christchurch sind leider entweder geschlossen oder überfüllt. Im Café Dose auf der Tuam Street 77 finden wir aber eine nette Alternative. Hier bekommen wir ansehnlich zubereitete Sandwiches und Eggs Benedict, zum Beispiel mit frischen Champignons oder Spinat garniert. Im Anschluss daran verstreuen wir uns für die noch verbleibenden 3 Stunden in der Stadt. Mit unserer Berliner Fraktion um Andy, Thommy und Carsten besuche ich das Christchurch Art Center. Der Gebäudekomplex mit typisch britischer Architektur beherbergt viele Ateliers, Galerien und Boutiquen. Hier wird Kunsthandwerk, Malerei und Kleidung angefertigt. Man kann den Malern, Töpfern, Schnitzern und Schneidern bei der Arbeit zusehen und deren Erzeugnisse hier natürlich auch gleich erwerben. Ein interessanter Ort, auch für den, der ein vielleicht nicht so alltägliches Andenken an Neuseeland sucht. Die verbleibende Zeit durchstöbern wir dann noch die Geschäfte in der nahen Cashel Street, tauschen restliche NZ Dollar gegen einige Mitbringsel für die Heimat. Auf dem Grün des Latimer Square, gleich gegenüber unserer Unterkunft, treffe ich Sylvia, Helga und Emil aus unserer Gruppe. Das letzte halbe Stündchen warten wir hier auf einer Parkbank gemeinsam auf die Abfahrt. Gegen 13.00 Uhr sind alle wie verabredet an den Autos, die letzten Einkäufe werden noch im Gepäck verstaut, dann machen wir uns auf zum Flughafen. Peter und Andy lassen uns hier raus, sie bringen jetzt noch die Wagen zum Autovermieter zurück. Vor dem Einchecken ist hier in Neuseeland für internationale Flüge immer noch die Ausreisesteuer von 25 NZ $ zu entrichten. Ups, das heisst noch einmal unerwartet die Kreditkarte zücken, Neuseeland-Dollar sind ausser dem Erinnerungsstück nämlich keine mehr da. Unser Flug, Emirates EK 419, führt uns um 17.00 Uhr Ortszeit zunächst in rund 3 Stunden nach Sydney. Genau wie auf dem Hinflug in Melbourne müssen wir hier alle aus dem Flugzeug raus, um nach eineinhalb Stunden und erneuter Sicherheitskontrolle wieder hineinzufinden. Die nächste Etappe führt uns dann in 9 Stunden zum zweiten Zwischenstopp in Bangkok. Noch über Australien geht die Sonne unter, Bangkok erreichen wir um 01.15 Uhr Ortszeit. Hier sind es schon 6 Stunden Zeitunterschied zu Neuseeland. Es besteht auch hier kurz die Möglichkeit, sich im Terminal die Füsse zu vertreten. Noch mitten in der Nacht, gegen 03.15 Uhr starten wir wieder mit der gleichen Maschine, lassen den Indischen Ozean hinter und unter uns und kommen um 6.30 Uhr Ortszeit in Dubai an. Die 3 Stunden bis zum Weiterflug ins weihnachtlich-kalte Deutschland können zum Shopping in den Terminals von Dubai oder zum Frischmachen genutzt werden. Das eine oder andere Schnäppchen, zum Beispiel in Sachen Computerzubehör, Uhren oder Schmuck gibt sicher Anlass zur Freude, aber neben der Müdigkeit ist es doch auch das nahende Ende der Reise, was etwas betrübt macht. Um 9.15 Uhr ist letzter Abflug, nach weiteren 6 1/2 Stunden landen wir in Frankfurt. Gut 3 herrliche Wochen im zauberhaften, vielfältigen, toleranten, friedlichen easy-going Neuseeland sind zu Ende. Gut 3 Wochen, die natürlich viel zu kurz waren und viel zu schnell vorbeigegangen sind. Die aber ausreichend waren, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Neuseeland in 3 Wochen? Nord- und Südinsel? Es geht - und wie !!! Helga, Emil, Sylvia, Carsten, Andy, Thommy, Bodo & Gudrun, Claudia, Uwe, Peter und Frank verabschieden sich am Frankfurter Flughafen voneinander. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen, denn Reisefieber ist schliesslich unheilbar !!!
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