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Last update 12.11.2010 © Frank Bauer 2010 |
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Bin um 6.30 auf heute morgen, um 7.30 Uhr gibts Frühstück in der Küche des Holiday Parks. Es war schon gut, das wir gestern noch am Mount Cook waren, so können wir um 8.30 Uhr heute morgen direkt durch nach Christchurch. Dort werden wir dann am Nachmittag entsprechend mehr Zeit haben, um die Stadt zu erkunden. Nach soviel intensiven Naturerlebnissen wünscht sich der eine oder andere doch wieder mal so eine richtige Stadt mit Geschäften, Strassencafés und vielen Menschen. Das Wetter hält sich mit einem gesunden Mix aus Sonne und Wolken stabil auf unserer heutigen, 315 Kilometer langen letzten Tagesetappe. Erster (Foto)stopp ist heute morgen am Südufer des Lake Pukaki. Von hier aus haben wir noch einmal einen Blick über den See in seiner ganzen Länge bis zum Bergmassiv mit dem krönenden Mount Cook. Ein weiterer Stopp folgt inmitten von weiten lupinenbewachsenen Wiesen. Eine etwas rauhere Landschaft zeigt sich hier im Mackenzie-Basin. Hier ist im Herrn der Ringe die Schlacht auf den Pennelor Fields geschlagen worden. 130 Kilometer haben wir hinter uns, als wir um 10.00 Uhr die Ortschaft Fairlie erreichen. In der nett eingerichteten “Eat Delí Bar”, mitten im Ort gelegen, ist Zeit für ein zweites Frühstück. Mit Egg Hashs, Risotto Cakes oder Stuffed Potatoes, fein zubereiteten Sandwiches und Kaffees bietet man in dem kleinen 700 Einwohner zählenden Ort wirklich allerhand. Und das, ohne auf ein “Award winning” hinzuweisen ! ;-) In Fairlie verlassen wir den Highway 8 und folgen ab nun dem Highway 79. Die Landschaft wird nochmals hügeliger, schwarzwaldlike säumen dichte Wälder die Berghänge. Hinter dem Bergkamm schlängeln wir der Ortschaft Geraldine entgegen, das Tal öffnet sich hier zu den Weiten der Canterbury Plains. Die weite, flache Landschaft wird vom Obstanbau dominiert, weit hinten begrenzen die Südalpen den Horizont. Der stärker werdende Verkehr und Industrieanlagen zeigen an, das wir uns Christchurch, der grössten Stadt auf der Südinsel nähern. Während der Durchfahrt durch die Stadt weist uns Peter schon mal auf die Sehenswürdigkeiten hin. Gegen 13.00 Uhr sind wir an unserer letzten Unterkunft, dem Stonehurst Accomodation auf der Glouchester Street 241. Für uns sind hier 2 grosse, gut ausgestattete und bequeme Appartements angemietet. Der Nachmittag steht uns in Christchurch zur freien Verfügung. Nach einer halbstündigen Erholungspause machen sich die meisten von uns auf, um die Stadt zu erkunden. Von unserer Unterkunft aus ist das Stadtzentrum in gut 10 Minuten zu Fuss zu erreichen. Bei heiterem Himmel begehen wir zuerst die New Regent Street, folgen den Gleisen der Tram bis zum Cathedral Square am Wahrzeichen der Stadt, der Christchurch Cathedral. Anscheinend von den vielen Geschäften aufgesogen kann ich irgendwann hier keinen von uns mehr erblicken und setze die Stadttour alleine fort. Das Zentrum der 350.000 Einwohner zählenden Stadt könnte an einem Nachmittag durchlaufen werden, wären da nicht Museen, Cafés, Geschäfte und Parks. Christchurch gilt als englischste Stadt Neuseelands, an der Architektur wird das schnell sichtbar. In der Innenstadt sind fast alle Strassen quadratisch angelegt, man findet sich gut zurecht. Die Highstreet, klassische Shopping Mall, ist eine der wenigen diagonalen Verbindungen. Hinter deren Kreuzung mit der Lichfield Street entdecke ich das szenige Ausgehviertel Christchurchs rund um die Struthers Lane. Neben interessanten Secondhand- und Antiquitätenläden sind in der Ecke viele Bars, Clubs und Cafés zu finden. Nach einem Bogen um das Zentrum herum treffe ich auf meinem Weg durch die Worchester Street und im Botanic Garden den einen oder anderen aus unserer Gruppe auf seinem Weg durch die Stadt, die für heute durchgekämmt ist. Für das Art Center, ein Museumskomplex gegenüber dem botanischen Garten, ist morgen vormittag noch Zeit. Gegen 18.00 Uhr trudeln wir dann alle wieder in der Unterkunft ein. Peter zaubert hier und heute abend unser Abschiedsessen her. Nach einem feinen Ingwer-Möhren Süppchen wird Lammfleisch mit grünen Bohnen serviert, und auch an den Nachtisch hat Peter gedacht. Nun ist es an der Zeit, das Reisegepäck schon mal grob zusammen zu packen und die Sachen für den langen Heimflug zu sortieren. Den Abend nutzen wir weiterhin dazu, Reiseaufzeichnungen zu komplettieren oder am Fernseher und im Internet den Weg in die westeuropäische Zivilisation zurück zu finden. Später am Abend rafft sich ein Teil der Gruppe auf, um nochmal in die Stadt zurück zu gehen. Wir bekommen aber irgendwie nicht mehr genug Luft unter die Flügel, um in Christchruchs Nachtleben einzutauchen und sind gegen 23.00 Uhr bereits wieder zurück.
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